Marienplatz
Darmstadt

Der Marienplatz zwischen Staatstheater und Hochschule liegt an der Schnittstelle der Mollerstadt mit seiner Blockrandbebauung einerseits und den Villen bzw. einer offenen Bebauung nach Westen andererseits. Der Entwurf modifiziert den typischen städtischen Block zu zwei lebendigen Stadtbausteinen. Jeder Stadtbaustein ist ein eigenständiges Quartier mit höherem Punkthaus sowie unterschiedlich gegliedertem, mehr oder weniger geschlossener Blockbebauung. Die Höhenstaffelung der Baukörper richtet sich nach Belichtung und Nachbarbebauung, die Ausbildung der Ränder nach der Lärmbelästung der Straßen. Jedes Quartier hat eine Mitte, einen Quartiersplatz. Zur Stadt hin sind in den unteren Geschossen Gewerbeflächen vorgesehen, die Kita liegt im niedrigeren Westteil mit großzügigem Außenbereich. Mit Plätzen, Aufenthaltsbereichen, Dachgärten und Gärten, Spielflächen, Kita, Cafe, Bike-Station entsteht ein lebendiges neues - und vor allem durchgrüntes - Stadtquartier. Die Wohnungen unterliegen der Zielsetzung einer hohen Flexibilität - "Modulares Wohnen", die Gebäude einer CO2 schonenden Bauweise nach kostengünstigem Baukasten-Prinzip.

Auslober: 
Stadt Darmstadt
Projektarchitekten: 
Carolin Uebel, Tanja Akkermann, Daria Lukianenko
Beteiligte: 
Ostermayer Wohnbau GmbH, Altrip (Investor) mit Faktorgrün, Freiburg (Landschaftsarchitektur)
Wettbewerbsart: 
Nicht offen mit Auswahlverfahren