Postdirektion
Warschau, Polen

 

In einem eher uneinheitlichen und vielfältigen Ambiente wird für die Hauptverwaltung der Post ein Gebäude vorgeschlagen, welches sich einerseits in die vorhandene städtebauliche Situation einfügt und sich anderseits über eine markante und eigenständige Formgebung gegenüber wesentlich höheren Nachbarn behaupten kann.
Die SIGNIFIKANZ und Identität des Gebäudes ist gewollt und entspricht der Bedeutung der Nutzung als in hohem Maße öffentliches Gebäude für die Bürger.
Die Bürogeschosse sind ringförmig um einen Innenhof herum angeordnet. Drei jeweils dreigeschossige WINTERGÄRTEN unterbrechen die Büroringe und geben den Blick frei auf die Stadt. Die Wintergärten gliedern das Gebäude in verschiedene Brandabschnitte und dienen als arbeitsplatznahe Pausenflächen für die Mitarbeiter.
Herzstück des Gebäudes ist die großzügige, dreigeschossige ZENTRALE HALLE im Erdgeschoss. Über eine Glaskuppel gelangt Tageslicht in die Kundenhalle. Um die Wasserfläche mit Cafe-Terrasse und Bäumen herum liegen die Schalter der Post und der Postbank, der Konferenzsaal mit Foyer und Garderobe, der gastronomische Bereich, die öffentlichen WC. 
Insgesamt ist eine innovative Gebäudetechnik vorgesehen, die die weitestgehende Einbeziehung natürlicher Ressourcen (Solarenergie, intelligente Klimakonzepte, kontrollierte Fensterlüftung, Tagesbelichtung, Erdkühle etc.) berücksichtigt und den erforderlichen Energieverbrauch minimiert. 
 
Auslober: 
Post Warschau
Wettbewerbsart: 
Wettbewerb mit Präqualifikation